Maßnahmensammlung für das forstliche Krisenmanagement

Krisenmanagement geschieht nicht nur im Notfall. Vor allem präventive und vorbereitende Maßnahmen können dazu beitragen, dass die nächste Krise keine Katastrophe wird. Als Ideengeber haben wir eine Reihe von Maßnahmen des forstlichen Krisenmanagements für Sie in einer Datenbank zusammengestellt um Ihnen Werkzeuge für Ihr Handeln an die Hand zu geben.

ZUR DATENBANK KRISENMANAGEMENT


Glossar forstliches Risiko- und Krisenmanagement

Gute Kommunikation ist der Startpunkt für jedes Management forstlicher Risiken und Krisen. Aber was ist eigentlich ein forstliches Risiko? Wann spricht man von einer Krise?
Wir haben ein bisschen Ordnung in den wilden Wald der Begriffe gebracht.

Krise und Krisenmanagement

Neuartiges oder außergewöhnliches Ereignis bzw. Lage, von dem/ der eine Bedrohung für eine Organisation ausgeht und das/die eine strategische, anpassungsfähige und rechtzeitige Reaktion erfordert, um die Funktionsfähigkeit und Unversehrtheit der Organisation zu erhalten.

Entwicklung und Anwendung von Prozessen, Systemen und organisationeigenen Fähigkeiten für den Umgang mit Krisen.

Der Umgang mit Krisensituationen erfolgt in einem Zyklus, z. B. Prävention, Vorbereitung, Intervention und Instandsetzung.

Ereignis

Eintritt oder Veränderung einer bestimmten Kombination von Umständen (z. B. Sturm, Feuer oder Dürrephase).

Maß für den Grad der Gefährdung der Zielsetzung durch ein Ereignis.

Ein Maß für den Grad der möglichen Schädigung, den ein System (bzw. ein Forstbetrieb) durch ein mögliches Ereignis erfahren kann.

Risiko- und Risikomanagement

Auswirkung von Unsicherheit auf Ziele. Eine Auswirkung stellt dabei sowohl eine Abweichung in positiver oder negativer Richtung als auch in beide Richtungen dar.

Koordinierte Aktivität zur Lenkung und Steuerung einer Organisation in Bezug auf Risiken.

Eine Methode um eine systematische und kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Risikopotentialen unter Berücksichtigung der jeweiligen Unternehmensstrategie durchzuführen. Dieser Prozess bildet damit den Kern des Risikomanagements und lässt sich in vier Phasen unterteilen: Risikoidentifikation; Risikoanalyse & Risikobewertung; Risikobehandlung; Risikoüberwachung.

Quellen:

DIN ISO 3100 Risikomanagement-Leitlinien (ISO 31000:2018)
DIN CEN/TS 17091 Krisenmanagement-Strategische Grundsätze Deutsche Fassung CEN/TS 17091:2018
IPCC, 2012: Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger. In: Management des Risikos von Extremereignissen und Katastrophen zur Förderung der Anpassung an den Klimawandel

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